Willkommen auf meiner Seite
Unter Reise nach Südafrika kann man jetzt
auch mitverfolgen, wo ich mich gerade befinde.
Blog
Fr
20
Nov
2009
Kein Internet in der Sahara
Heute um 20 Uhr werd ich wieder in Dakhla sein.
Dann noch Essen einkaufen und am nächsten Morgen weiter.
Bis zur Hauptstadt von Mauretanien werd ich keinen Internetzugang haben.
Das sind fast 1000km und ich werd von dort wieder berichten.
Do
19
Nov
2009
Mein teuerster Eintrag im Reisepass
Das VisumSo ein Aufwand für die paar Zeilen. Das ging bestimmt auch so schnell wie im Januar an der Grenze.
Das verbraucht eine Seite im Reisepass. Was hilft da jammern und bei uns wird es ja auch immer schlimmer mit der Bürokratie. Was dadurch verschwendet wird, könnte viel Not auf der Welt lindern.
Vielleicht können sich die Mächtigen mal wirklich intelligente und effektive Formen der organisation des Zusammenlebens auf der Erde überlegen. Aber das gibt dann wieder ein Gremium mit Leuten die dort sehr viel Geld verdienen. Da weiss ich einfach nicht weiter.
Di
17
Nov
2009
Kein Visa
Schon seit langem gibt es Visa an der Grenze von Marokko nach Mauretanien.
Seit 12 Tagen ist das vorbei. Das dauert natürlich, bis sich so eine Nachricht bis zu mir auf der Straße verbreitet. Die letzten Tage ist es also bis zu mir vorgedrungen und ich beschloss, wegen der guten Verkehrsverbindungen bis Dakhla zu fahren. Vor dem Wochenende konnte ich sowieso nichts erreichen
in Rabat.
Wenn mich der Wind nicht gebremst hätte, wäre ich am Sonntag in Dakhla gewesen.
Am Montag den 16.11. kam ich kurz vor Sonnenuntergang, nach 180km in Dakhla an.
Zum Glück kenn ich mich dort schon aus und war im nu geduscht und rasiert. Natürlich wollte ich
gleich schauen, wie ich morgen nach Rabat komme. Mit dem Bus wären es 17 Stunden und nur ein Platz
war noch frei. Der Flughafen ist nur ein paar Minuten zu laufen und ich sah schon bei der Ankunft, dass
dort noch was los ist. Und ich erfuhr, der Flug in einer Stunde geht nach Casablanca. Also musste ich schnell
entscheiden. Also zur Bank gerast, mein Zimmer geräumt, das Fahrrad untergestellt und das notwendigste
eingepackt. Flugzeit 1 h 45 min und noch über 100km nach Rabat. Um 2 Uhr endlich im Bett.
Das alles zuliebe der Bürokratie.
Momentan tu ich mir schwer mit Mauretanien und ich hoffe auf einige Einladungen zum Tee,
dass ich vergeben kann.
Aber noch hab ich kein Visa und es wird sich zeigen, ob und wann ich weiterkomme.
Gerade sitz ich in Rabat und warte. Heute am 17. konnte ich zwar den Antrag abgeben und der
Andrang auf den einen Schalter war groß. Morgen ist Feiertag und am Donnerstag soll ich
mein Visa bekommen.
Ich werd es Fotografieren und euch hier zeigen.
Do
12
Nov
2009
In Tarfaya
Ueber TarfayaDie 500km von Agadir hierher waren noch nicht mit Windunterstützung, aber das wird schon noch kommen. Auf dem Bild bin ich auf dem Dach vom Hotel, in dem ich übernachte. Im Hintergrund ist der Atlantik zu sehen und ungefähr gut 100km weiter sind die Kanarischen Inseln. Jetzt bin ich schon in der Sahara, aber noch mit angenehmen Temperaturen und guter Versorgung mit Essen und Trinken.
Sa
07
Nov
2009
Gut erholt in Agadir
Super Wellen und 18° warmMeine schöne radfreie Zeit geht zu Ende, aber jetzt zieht es mich weiter.
Wie gut zu sehen ist, hab ich wieder genug auf den Rippen für die Weiterfahrt. Ich fühl mich fit und will morgen weiterfahren. Die Strecke durch die Sahara kenn ich schon und sie wird unproblematisch
sein, wenn der Wind mitspielt.
Doch die Sahara hat bestimmt einige Abenteuer für mich auf Lager, mit denen ich jetzt nicht rechne.
Fr
30
Okt
2009
Der Weg nach Agadir
Auf dem Pass (2100m)Letzten Samstag hab ich schlechten Fisch gegessen und war fast den ganzen Sonntag im Bett.
Am Montag hab ich mich mit Chips und Cola aufgemacht. Bis Mittag konnte ich wieder etwas essen.
Die Nacht über hab ich stark geschwitzt und dachte schon an Malaria.
Der Dienstag ging wieder gut und ich kam mühelos auf 2100m hoch. Dort blieb ich über Nacht (Bild)
und konnte mich super mit Peter ausratschen.
Peter kommt aus der Schweiz und ist auch mit dem Rad unterwegs. Er ist schon 66 und hat schon sehr viel erlebt. Als junger Hippie fuhr er mit einem Bananenfrachter nach Equador und und und.
Jedenfalls kamen wir nicht bis zum Ende und sein Leben gibt bestimmt ein super Buch.
Also irgendwann düste ich den Berg runter und immer am Abgrund entlang. Der Asphalt war zu holprig, um wirklich schnell zu fahren. Zuerst dachte ich, es geht leicht bis Agadir, aber dann kam starker Gegenwind auf und es war ja nicht unbedingt notwendig, mich absolut auszupowern. Und die Mischung starker Wind, staubige Strassen und schweisstreibende Anstrengung bedeutet, man sieht aus wie Schwein.
Also noch Wasser und was zum essen einkaufen und irgendwo eine schnelle 90° Kurve. Das brachte mir einen Platten ein, aber ich konnte mich sogar ein bisschen waschen.
Die Nacht war ruhig bis auf einen Winsler, den ich nicht einordnen konnte. Am Morgen entdeckte ich einen kleinen Hund, der sich an mein Zelt gekuschelt hatte. Also Wasser, Brot und Käse teilen. Der Platten war unkompliziert und lies sich ohne Reifen ausbauen beheben. Der Hund lies mich einfach fahren, ohne mir nachzulaufen.
Nicht viel weiter lernte ich Said, einen jungen Mann kennen und ich musste gleich mit zu ihm. Die Mutter hat gleich aufgetischt und der Vater war sehr erfreut über einen Gast aus Deutschland. Das war eine gute Lektion, was Gastfreundschaft bedeutet.
Irgendwann hab ich dann die letzten Kilometer doch noch geschafft. Und jetzt ein paar ruhige Tage in Agadir.
Sa
24
Okt
2009
Nach 5 Wochen in Marrakesch
Vor meinem ZimmerZuerst wollte ich östlich vom Hohen Atlas fahren. Jetzt bin ich doch froh, den einfacheren Weg genommen zu haben. Die gesparte Energie kann mir noch nützlich sein.
Gestern am 23.10.2009 bin ich in Marrakesch angekommen. Mein Hotel ist am Platz "Djemaa el Fna".
Auf dem Platz ist immer viel los (essen, trinken, Jongleure, Geschichtenerzähler, Schlangenbeschwörer, Akrobaten...).
Leider hat es mit den Fotos auf der Homepage noch nicht geklappt.
Di
20
Okt
2009
In Rabat
Ankunft vor der AltstadtSchon wieder ein Tag Pause, aber so ein guter Futterplatz ist jetzt genau richtig.
Vor der Sahara will ich mich von den bisherigen Strapazen erholen.
Obwohl ich mich wegen Zeitmangel nicht optimal vorbereiten konnte, ging es recht zügig zur Sache.
Nächstes Wochenende werde ich in Marakesch verbringen. Wenn es das Wetter es zulässt, werde ich danach den Hohen Atlas überqueren und nach Agadir fahren. Dort nehme ich mir so 10 Tage frei. Am Rad ist dann auch einiges zu machen.
Danach die Saharadurchquerung in neuer persönlicher Bestzeit.
Mein nächster längerer Aufenthalt ist in Kamerun geplant, dann werde ich so 10 000km hinter mir haben. Darauf freue ich mich ganz besonders, weil in Yaonde im Goetheinstitut ein Projekt zu meiner Reise läuft.
Also ganz liebe Grüsse nach Yaonde. Das ist eine wunderbare Motivation für mich! Danke
Sa
17
Okt
2009
In Chefchaouen
Gestern bin ich in Chefchaouen im Norden von Marokko angekommen.
Die 80km von der Mittelmeerküste hier hoch hatten es in sich. Als ich durch die Altstadt fuhr, sprach mich ein englisches Paar (Nicki und Dave) an und erzählten, sie seien auch mit den Rädern auf dem Weg. Glücklicherweise wohnen sie im selben Hotel, das ich suchte. Kurz und gut, mit der Zimmersuche ging es schnell. Ich will ihnen noch einen Kaffee ausgeben.
Do
15
Okt
2009
Übersetzung nach Afrika
Heute am späten Vormittag setzte ich nach Ceuta/Afrika über. Dieser Teil gehört noch zu Spanien. Leider befand ich mich in einem Schnellboot, so dass ich nicht an Deck konnte. Ich habe vor, östlich vom Atlasgebirge nach Agadir zu fahren.
Raimunds Radreisen


